Warnemünder Wasserballer im Pokal ausgeschieden 10_2017

09.10.2017 - Jörg Behlendorf

Gast aus NRW eine Nummer zu groß für die HSG Warnemünde

Die Wasserballer der HSG Warnemünde sind in der 1.Runde des deutschen Pokals in der heimischen Neptunhalle ausgeschieden. Gegen die weitgereisten Gäste der SG Solingen-Wuppertal, unterlag man am Ende deutlich mit 3:13 (1:5, 0:2, 1:3, 1:3).

Es war das 1.Aufeinandertreffen beider Teams und es ging im Spiel ohne Federlesen los wie die Feuerwehr. Die Gäste trafen im 1.Angriff zum 1:0, den die HSG postwendend durch Roman Gruchow ausgleichen konnte. Danach setzte jedoch nur noch der Ex-Bundesligist Akzente und zog bis zur Halbzeit auf 7:1 davon. Zwar war die Führung verdient, doch verspielte Warnemünde 3 vielversprechende Überzahlgelegenheiten, die die HSG mit etwas mehr Fortune zu Toren hätten ummünzen müssen. „So haben wir vorne vergeben und hinten die Gegentore kassiert,“ sagte HSG-Kapitän Klaus Einhorn etwas zerknirscht. Er war es auch in Personalunion, der die Treffer Zwei und Drei für die HSG beisteuerte (2:7, 3:10). Der Gastgeber Warnemünde machte es den Solingern in der Tat zu leicht und so war das Endresultat von 3:13 etwas zu hoch, denn klar ist auch: „3 eigene Tore sind schlichtweg zu wenig. Sie haben eine gute Verteidigung gespielt und uns fehlten etwas die Ideen im Angriff. Wir haben das Spiel schon im 1.Viertel verloren, als die SG zu leichten Treffern kam und den Vorsprung dann in kleinen Schrittes ausbaute. Wir haben aber gezeigt, dass wir Wasserball spielen können und haben in der Summe gut gespielt,“ sagt der neue Spielertrainer Jörg Behlendorf, der ab dieser Saison seinen Vorgänger Christian Koth ablöst. Besonderes Pech hatte die HSG im doppelten Sinne. Zum einen verletzte sich Koth bereits im 1.Viertel und brach sich einen Zeh, konnte daraufhin nicht mehr eingreifen und zumAnderen konnte Stammspieler Paul Helm erst gar nicht dabei sein. Seine „Ausrede“ ist aber wohl die Schönste die passieren kann, denn an diesem Nachmittag wurde er Vater einer kerngesunden Tochter, ein möglicher Wasserballnachwuchs der Damenmannschaft ?

Mit der Niederlage und einem dennoch guten Gefühl, bereiten sich die Herren nun weiter auf die anstehnden Liga vor, die wohl erst im Dezember oder gar Januar2018 beginnen wird. Die SG Solingen-Wuppertal ist eine Runde weiter und trifft in der 2.Runde am 21.10. beim Heimspiel auf den SV Plauen.

HSG gegen die SG Solingen-Wuppertal: Philipp Steidler – Klaus Einhorn (2 Tore), Jonte Tristan Briese, Niklas Heese, Maximilian Wulff, Roman Gruchow (1 Tor), Sebastian Schröder, Christian Koth, Jörg Behlendorf, Tim Wellnitz, Konrad Meyer

Deutscher Pokalwettbewerb 2017/2018, Resultate 1. Runde, Sonnabend, den 7. Oktober 2017:

HSG Warnemünde – SG Solingen/ Wuppertal, Neptunhalle Rostock3:13 (1:5, 0:2, 1:3, 1:3)

Erster Frankfurter SC – Hamburger TB 1862 18:5 (2:1, 8:2, 3:2, 5:0)
SV Zwickau 04 – SG Stadtwerke München 12:11 (3:3, 3:1, 3:2, 3:5)
SV Weiden – SV Blau-Weiß Bochum 15:10 (4:3, 5:3, 2:2, 4:2)
SGW Leimen/Mannheim – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 8:18 (2:3, 1:3, 0:5, 5:7)

SG Schöneberg – SV Ludwigsburg 1:10 (0:1, 0:3, 1:1, 0:5)
SGW Brandenburg – SpVg Laatzen 11:8 (2:3, 2:0, 3:2, 4:3)
SC Hellas-99 Hildesheim – WU Magdeburg 12:14 (4:4, 2:3, 2:3, 4:4)

Auslosung 2. Runde, Sonnabend, den 21. Oktober 2017:
Erster Frankfurter SC – SC Wedding
DJK Poseidon Duisburg – SV Weiden
SGW Brandenburg – Duisburger SV 98
SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal – SVV Plauen
SV Krefeld 72 – SC Neustadt
WU Magdeburg – SV Poseidon Hamburg
SV Zwickau 04 – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
SV Würzburg 05 – SV Ludwigsburg

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